SCHÜLERAUSTAUSCH DER COMENIUS-SCHULE MIT DEM PLATENGYMNASIET IN MOTOLA (SCHWEDEN) 2018

 

In diesem Jahr reisten bereits zum zweiten Mal sechs Schüler und Schülerinnen der BVE für eine Woche nach Schweden. Die schwedischen Schülerinnen und Schüler besuchten uns ebenso für eine Woche, das Projekt wird von Erasmus finanziert.

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Thema des Schüleraustausches 2018:

 

Wir haben die Systeme zur Beruflichen Eingliederung in Schweden und Deutschland verglichen.

 

Nachmittagsunterricht: Ein Unterschied ist, dass die Schweden jeden Tag Nachmittagsunterricht haben. Da man bis zum Nachmittag hin arbeitet, hat man mehr Zeit, verschiedene Dinge zu lernen.

Mensa: Das Schöne in Schweden ist, dass alle Schülerinnen und Schüler an mehreren Tischen zusammensitzen und gemeinsam essen. In Schweden gibt es mehr Gerichte zur Auswahl. Uns hat gut gefallen, dass jeder hingeht und dass sich die Schülerinnen und Schüler miteinander unterhalten.

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Fachpraxis: Die Schweden haben häufiger Fachpraktischen Unterricht als wir.

 Bei uns in Deutschland werden 2 Angebote von der Berufsschule gemacht. Die Schülerinnen und Schüler wählen z.B. aus Schülercafé, Garten, Friseur, Hauswerken. In Schweden muss man sich auf einen Beruf  festlegen. Wir finden, beides hat Vor- und Nachteile. Die Schweden werden im Unterricht auf ihren Beruf vorbereitet. In Motala werden 3 Berufe angeboten:

·       Hausmeister/ Garten/ Holz,

·       Pflege

 ·       Küche/Service

 

Hier werden die Programme auf Schwedisch erklärt: https://www.motala.se/utbildning-och-barnomsorg/sarskola/gymnasiesarskola/

Die deutschen Schüler und Schülerinnen können jeden Beruf wählen in dem sie auch sicher einen Arbeitsplatz als Helfer bekommen können. Wir lernen in unserem fachpraktischen Unterricht, Aufträge anzunehmen und auszuführen, auch eine gute Arbeitshaltung wird gelernt.

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Selbstständigkeit: In Schweden gibt es keine Trainingswohnung, in der man lernt, selbstständig zu leben. Wir haben den Schweden gezeigt wie man selber kocht und einkauft  und wir haben zusammen viel Spaß gehabt.

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Praktikumsplätze finden: Im Gegensatz zu den schwedischen Schülerinnen und Schülern müssen die Deutschen mehr Verantwortung im Bezug auf das Praktikum übernehmen. Das heißt, sie müssen sich selbst einen Praktikumsplatz suchen und das Vorstellungsgespräch mitgestalten. Die schwedischen Schülerinnen und Schüler erhalten bei der Suche nach einem Praktikumsplatz Hilfe. Der Lehrer schlägt den Schülerinnen und Schülern einen Praktikumsbetrieb vor, bei dem er schon nachgefragt hat.

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Schulabschluss und Prüfung: Bei den Schweden gibt es im Gegensatz zu den deutschen Schulen eine Abschlussprüfung. Nur wenn man besteht, kann man auf dem Allgemeinen Arbeitsmarkt eingegliedert werden. In Deutschland gibt es keinen beruflichen Abschluss für Menschen mit Einschränkung. Und dadurch hat man das Gefühl, nicht viel oder gar nichts erreicht zu haben. Wir möchten, dass es in Deutschland auch einen Abschluss für Menschen mit Einschränkung gibt.

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Unterstützung im Arbeitsleben: In Schweden gibt es keinen IFD (Integrationsfachdienst) Der IFD ist eine Unterstützung für Menschen mit Einschränkung, damit diese besser auf den Arbeitsmarkt finden. Die schwedischen Schüler müssen sich bei der Arbeitsagentur melden. Die Schweden hätten auch gerne einen IFD, weil Menschen mit Einschränkung so besser im Arbeitsleben unterstützt und begleitet werden können.

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Freizeitaktivitäten in Deutschland und Schweden:

- Wir waren mit den Schweden Bowling spielen

- Wir haben eine Disco veranstaltet.

- Wir waren mit den Schweden im Schwimmbad.

 - Wir haben eine Strandparty mit den Schweden gemacht. Wir waren dort Schwimmen und haben am Lagerfeuer Würstchen gegrillt und gesungen.

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Sprache: Wir hatten ein Schwedisch/Deutsch-Wörterbuch. Damit konnten wir uns mit den Schweden verständigen. Frau Schnürer konnte uns bei der Übersetzung helfen.  Miteinander schreiben ist uns leichter gefallen, als miteinander zu sprechen. Um uns mit den Schweden zu verständigen haben wir den google translator benutzt.

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Was gefällt uns am Schüleraustausch?

 

Nina Wrobel: Es ist schön, eine andere Sprache und andere Leute kennenzulernen

Pia Grießhammer: Es war spannend, eine Schule im Ausland kennenzulernen.

Paula Röckl: Es ist schön, dass sich in Schweden Schüler und Lehrer duzen können. Das gemeinsame Mittagessen in der Mensa hat mir gut gefallen.

Wie arbeiten wir jetzt weiter?

 

Die Gruppe für 2019 besteht wieder aus 6 Schülerinnen und Schülern. Es können auch ein paar mitkommen, die im letzten Jahr dabei waren. Im Herbst können sich neue Schüler für den Schüleraustausch anmelden.

Wir wollen auch so ein Zertifikat wie die Schweden es bei ihrem Abschluss bekommen. Die Schweden wollen auch einen Integrationsfachdienst.

Wir müssen die entsprechenden Personen finden die so eine Entscheidung fällen und uns mit diesen Personen zu einem Gespräch treffen.

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Paula Röckl, Nina Wrobel, Pia Grießhammer, Christian Hippeli


Englandfahrt 2018 der 8b/k

 

Am Sonntag den 4.3.2018 fuhren wir, alle 8. Klassen der KFS Gemeinschaftsschule (99 Schüler und 9 Lehrer) mit 2 großen Bussen auf nach England. Es ging erst nach Belgien, dann nach Frankreich in die Stadt Callais. Von Callais sind wir mit einer große Fähre nach England gefahren. Auf der Fähre haben wir gechillt, gegessen, Geschenke gekauft und mit Englischem Geld gerechnet. Nach 15 Stunden sind wir endlich in Brighton angekommen. Dort haben unsere Gastfamilien uns abgeholt.

 

Die Zeit in unsere Gastfamilie war sehr schön, weil das Essen sehr lecker war und unsere Zimmer waren auch toll. Wir waren mit anderen Schüler aus unsere Klasse und haben viel Englisch geredet.

 

Am ersten Tag sind wir alle früh aufgestanden und sind nach Brighton gefahren. Dort sind wir zum Strand gegangen und haben uns den Brighton Pier  angeguckt.

 

Wir gingen am 2.Tag nach London zu Madame Tussausds. Dass ist ein Wachsfigurenkabinett. Es gab verschiedene Charaktere z.B. Muhammed Ali, Spider man, Shrek, Usain Bolt, Queen ( Elisabeth II), Donald Trump und Angela Merkel. Wir haben einen kleinen Film geschaut in 4d. Wir fanden es beautiful. Danach sind wir zum London Eye und Big Ben gelaufen. Außerdem sind wir ganz viel U-Bahn gefahren.

 

Am 3.Tag sind wir nach Hastings gefahren. Wir waren in einer Smugglers  Cave Höhle und haben Fish & Chips gegessen. Arthur hat die Möwen gefüttert und ein bisschen geärgert.

 

Wir fuhren danach noch nach Brighton und haben dann noch ein bisschen gechillt und eingekauft. Arthur hat sich Postkarten gekauft und danach geschrieben. Sie saßen im Café und Arthur hat eine Heiße Schokolade getrunken und hat dabei die Postkarten geschrieben mit den Lehrern  zusammen.

 

Mann musste alles aufräumen, alles 10mal nachgucken und in den Koffer packen. Ein Schüler hat sein Handy vergessen und der andere hat sein Kissen vergessen.

 

Am letzten Tag gingen ein paar von den 8.Klassen und 3 Lehrer zum Wembley Stadion in London. Arthur hat eine Kappe und Isabel hat eine Taschenlampe gekauft. Wir waren danach am Backingham Palast und haben uns die Leute angeschaut die nicht Lachen durften. Danach sind die Lehrer ins Café gegangen Herr Gottinger und Herr Bach haben eine Tasse Espresso und eine Suppe gegessen. Danach haben wir uns am Trafalgar Square getroffen. Das sieht man auf einem Bild.

 

Wir waren in einem Museum und haben die Aussicht genossen dort konnte man noch schaukeln und sich hinlegen und schlafen.

 

Die Rückfahrt war sehr lang. Wir sind um 19.00 Uhr in England los gefahren. Wir sind durch London gefahren. Dann sind wir in England zur Fähre gefahren und es ging nach Callais und dann ging es wieder in Frankreich weiter mit dem Bus. Es ging weiter in Belgien. Dann in Deutschland sind wir gut wach geworden und sind bald in Schwetzingen angekommen um 11.15 Uhr. Dann haben unsere Eltern uns abgeholt und wir sind nach Hause gefahren.

 

Geschrieben von Isabel, Erduan, Joanna, Arthur, Max, Maxi.


Lerngang der Klasse 5k zum Heidelberger Klärwerk

Am Montag, den 5.2.2018 haben wir uns morgens auf den Weg nach Heidelberg gemacht. Unser Ziel war das Klärwerk in Heidelberg. Das liegt im Neuenheimer Feld. In der Nähe vom Heidelberger Zoo.

Da wir im Unterricht das Thema Wasser behandelt haben, wollten wir lernen, wie Wasser sauber gemacht wird.

Nach einer langen Anfahrt mit dem öffentlichen Bus kamen wir endlich an.

Wir hatten Glück. Es war ein sonniger Tag.

Im Klärwerk wurden wir von Herrn Ölker begrüßt.

Er hat uns erzählt, dass das schmutzige Wasser aus Heidelberg, Eppelheim und sogar aus Schwetzingen ins Klärwerk nach Heidelberg kommt.

Das findet alles unter der Erde in großen Rohren statt. Das konnten wir uns kaum vorstellen.

Herr Ölker hat uns durch die gesamte Anlage geführt.

Von der Rechenanlage bis hin zum Nachklärbecken.

Am Anfang war das Wasser ganz schön schmutzig.

Wir konnten uns nicht vorstellen, wie das Wasser wieder sauber werden soll.

Doch am Ende war das Wasser wieder klar.

Herr Ökler hat uns gezeigt, dass das Wasser sogar in den Neckar geleitet wird, weil es so sauber geworden ist.

Wir haben uns vorgestellt, dass es im Klärwerk stinkt und schmutzig ist.

Aber ganz falsch gedacht.

Nur am Anfang, wenn der große Dreck (Schlamm, Klopapier…) aus dem Wasser gerecht wird, riecht es ziemlich ekelig.

Ein Besuch im Klärwerk lohnt sich.

 

Wir hatten jedenfalls einen schönen und lernintensiven Tag!


Neue Außenklasse in Brühl

Im Schuljahr 2017/ 18 wird an der Schillerschule in Brühl eine neue Außenklasse mit "Seiteneinsteigern" starten. Die sieben Schülerinnen und Schüler besuchten bisher das Stammhaus der Comenius- Schule oder eine andere Außenklasse. 

Als Lehrkräfte werden Frau Zeilfelder und Frau Brixner dabei sein, Frau Skarpis wird das Team tatkräftig unterstützen.

Am 20.07. 2017 fand eine erste Begegnung in Brühl statt, auch die Eltern waren vor Ort und konnten sich umfassend darüber informieren, was ihre Kinder ab September erwartet.


Kooperative Organisationsformen im Schuljahr 2017/ 18

Folgende Außenklassen, oder wie die offizielle Bezeichnung nun ist, "Kooperative Organisationsformen" habe wir im laufenden Schuljahr:

1k an der Theodor- Heuß- Schule, Oftersheim

3k an der Schillerschule in Brühl

5k an der Schimper- Schule, Schwetzingen

5k an der Humboldt- Realschule, Epelheim

8k an der Schimper- Schule, Schwetzingen

9k an der Theodor- Heuß- Schule in Oftersheim

BVEs: 

2 in Schwetzingen an der Erhardt- Schott- Schule

1 an der Luise- Otto- Peters- Schule in Wiesloch.